Schwellenländer auf Wachstumskurs

Die Schwellenländer sind in ihrer Gesamtheit weiter auf gutem Wachstumskurs. Dies gilt, auch wenn sich das Wachstumstempo etwa in China im dritten Quartal etwas verlangsamt hat. In den meisten „Wachstumsmärkten“ hat sich der Konjunkturaufschwung jedenfalls bis zur Jahresmitte und darüber hinaus verstärkt fortgesetzt. Russland, Brasilien und Südafrika sind dabei jene BRICS-Länder, die letztes Frühjahr ihre jeweilige Rezession überwinden konnten. Osteuropas Reformländer erleben derzeit sogar einen regelrechten „Wachstumsboom“.

Das künftige Wachstumsbild wird weniger von ökonomischen als eher von politischen Risikofaktoren geprägt werden. Dies gilt etwa für Brasilien, wo unklar ist, ob und in welcher Form der Reformkurs von Präsident Temer nach den nächsten Wahlen im Herbst 2018 hinaus Bestand haben wird. Die Türkei hat zuletzt zwar extrem hohe Wachstumsraten gemeldet. Diese sind aber in einem Umfeld, das von politischer Unsicherheit, autokratischer Staatsherrschaft und schuldenfinanzierten Staatsausgaben geprägt ist, nicht nachhaltig. Detaillierte Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern finden Sie auch in unserer Quartalspublikation „Konjunktur – Wachstumsmärkte“, deren letzte Ausgabe am 8. Dezember 2017 erschienen ist.

 

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