Für den Yen hat sich einiges verändert

Die niedrigen Zinsen und die global steigende Geldmenge und Verschuldung haben Effekte auf alle Teile des Finanzmarktes. So hat der japanische Yen seine Funktion als sicherer Hafen in Zeiten von erhöhten Risiken fast gänzlich eingebüßt.
So ist der Zusammenhang zwischen Aktienmarktentwicklung und der japanischen Währung sehr schwach geworden.

Aber auch der Vorteil als Finanzierungswährung ist dahingeschmolzen in Zeiten von global niedrigen Zinsen.

Wenn die Unsicherheit an den Finanzmärkten wieder deutlich zunehmen sollte, dürfte der japanische Yen zwar wieder stärker profierten. Aber als Finanzierungswährung dürfte der Yen zunächst ausgedient haben. Plötzliche Aufwertungen des Yen können also weiterhin möglich sein. Jedoch müssen die Schocks wohl sehr ausgeprägt sein. Die Aufwertung sollte aber weniger ausgeprägt sein als in der Vergangenheit, da die Funktion als Finanzierungswährung weitestgehend weggefallen ist und damit die quasi der Turbo für eine Aufwärtsbewegung jetzt fehlt.

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Ein Kommentar

Klaus Faldermann

Laut Handelsblatt vom vergangenen Freitag hat die japanische Regierung ein Konjunkturpolitik von € 110 Mrd beschlossen, was in der weiteren Beurteilung nicht unerwähnt bleiben sollte.

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