Die Einschänkungen nehmen zu – wie geht es weiter?

Die Einschränkungen im täglichen Leben werden auch in Deutschland immer deutlicher spürbar. Der Servicesektor liegt zu großen Teilen brach und folgt damit dem verarbeiteten Gewerbe und der Automobilindustrie. Die wirtschaftlichen Einbußen werden entsprechend hoch sein. Im aktuellen Regelwerk der Politik zur Bekämpfung von Covid-19 schrumpft das deutsche BIP pro Monat rund 2,25%. Dies zeigt, dass man die aktuellen Einschränkungen des täglichen Lebens nur eine begrenzte Zeit durchhalten kann. Spätestens Ende April dürfte es hier zu einer Lockerung kommen, ansonsten wäre der wirtschaftliche Schaden sehr groß und könnte auch strukturell dauerhafte Spuren hinterlassen. Die aktuellen Prognosen der Bundesregierung für das BIP-Wachstum in Deutschland von -5% dürfte ähnliche Annahmen unterstellt haben.

Die Hoffnung der Regierungen in Bund und Länder muss also darauf liegen, dass der aktuelle Kurs Erfolg hat und sich die Zahl der Neuinfektionen in den nächsten Wochen reduziert. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, wird sich die Frage wie lange man den aktuellen Zustand aufrechterhalten kann, immer drängender stellen. Zumal die aktuellen Maßnahmen die freiheitlichen Grundwerte in Deutschland einschränken und damit die Basis des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolges von Deutschland anfangen zu unterspülen. In Berlin und den Landeshauptstädten sollte man langsam anfangen, die Problemlage auch von Ende her zu denken, damit man sich alle notwendigen Optionen auch offenlässt.

Die Dynamik der Neuinfektionen ist weiterhin hoch. Wie bereits mehrfach hier geschrieben, kann man erst am Ende der Woche mit einer sichtbaren Verlangsamung rechnen.

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