Frankreich: Ausgangsbeschränkungen verlängert – Wachstumsprognose gesenkt

Die Hoffnung auf eine schnelle Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich in Frankreich nicht erfüllt. Die französische Regierung hat jüngst die Verlängerung der strikten Ausgangsbeschränkungen für Privatpersonen beschlossen. Die seit dem 17. März geltenden Regelungen sollen jetzt bis zum 11. Mai in Kraft bleiben. Erst wenn sich bis dahin eine Verbesserung bei den Neuinfektionszahlen abzeichnet, soll über eine gewisse Lockerung nachgedacht werden.

Die Aufrechterhaltung des restriktiven Kurses wird sich weiterhin bremsend auf das Wirtschaftsgeschehen auswirken. Nach Berechnungen des französische Statistikamt INSEE führt ein Monat strikter Ausgangsbeschränkungen zu einem Rückgang des jährlichen Bruttoinlandsprodukts um 3 Prozentpunkte. Mit der Lockerung der Beschränkungen ab Mitte Mai könnte es dann aber zu gewissen Nachholeffekten kommen. Vor diesem Hintergrund gehen wir jetzt von einem Rückgang des französischen Bruttoinlandsprodukts um 5,2 Prozent im laufenden Jahr aus. Bislang lag unsere Prognose bei -4,0 Prozent.

 

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