Zurück in die Normalität

In den Industrieländern stabilisiert sich die Corona-Pandemie allmählich und entwickelt sich in relativ geordneten Bahnen. In Deutschland hat diese Entspannung bei den Infektionszahlen zu einem wahren Schub bei den Lockerungsmaßnahmen geführt. Diese Diskussion wird aber nicht nur in Deutschland geführt, in allen Ländern steigt der Druck, die rigiden Lock-down-Maßnahmen zu lockern und den Menschen wieder mehr Freiheiten zu geben.

An den Finanzmärkten spiegeln sich diese neuen Freiheiten zuletzt nicht wider. Hier wurden die geplanten Lockerungen und das Wiederanlaufen der Volkswirtschaften bereits in den letzten Wochen eingepreist. Aber mit den Lockerungen steigen auch die Sorgen vor einer zweiten Ansteckungswelle. Wenn diese zu stark ausfallen sollte, könnte es auch wieder zu – hoffentlich zielgerechten – Einschränkungen im wirtschaftlichen und privaten Leben kommen. Entsprechend sind die Kursfeuerwerke zunächst beendet worden. In den nächsten Wochen dürften die Kurse auf den erreichten Niveaus konsolidieren oder sogar leicht rückläufig sein.

Die Schwellenländer hat COVID-19 noch fest im Griff. Dazu kommen teilweise noch die negativen Folgen des gefallenen Ölpreises. Beide Effekte zusammen dürften spürbare negative wirtschaftliche und soziale Folgen haben. Die hektische Suche nach Rendite lässt die Investoren auch diese Risiken weitestgehend ausblenden.

Artikel bewerten


Vielen Dank für Ihre Wertung. Ihre Wertung:
Aktuell ist noch keine Bewertung vorhanden. Seien Sie der Erste! Aktuelle durchschnittliche Bewertung des Artikels: 3.31

Hinterlasse eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *