Trotz Corona gute Stimmung am US-Häusermarkt

Der US-amerikanische Häusermarkt ist bislang weitgehend unbeschadet durch die Corona-Pandemie gekommen, trotz einer explosionsartig ausgeweiteten Arbeitslosigkeit, vielen Corona-Infektionen und den schon recht hohen Immobilienpreisen. Doch die Stimmung am Häusermarkt brach nur kurz ein, um unmittelbar danach ein höheres Niveau zu erreichen. Die Hauspreise stagnieren derzeit und bewegen sich dabei in der Pandemie auf ihrem Allzeit-Hoch.

Drei Prozent für eine 30-jährige Standardhypothek – nie zuvor konnten Häuser so günstig finanziert werden. Entsprechend attraktiv ist das Marktumfeld für Käufer mit einem sicheren Job. Die Suche nach dem passenden Eigenheim ist schon schwieriger. Das Immobilienangebot ist so knapp wie selten zuvor.

Das Zinstief wird die Nachfrage weiter stützen und den Markt in Verbindung mit dem knappen Immobilienangebot stabilisieren. Die Gefahr einer spürbaren Preiskorrektur nimmt auch mit Blick auf die eingesetzte wirtschaftliche Erholung ab. Demgegenüber spricht die hohe Arbeitslosigkeit gegen merklich anziehende Hauspreise.

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