Deutschland

Deutsche Unternehmen überweisen 47 Mrd. Euro Dividende an Aktionäre

– In Deutschland beginnt die Dividendensaison, Aktionäre bekommen Rekordsumme von 47 Mrd. Euro (+9% gegenüber Vorjahr) überwiesen – Die Ausschüttungen sind durch die operative Entwicklung der Unternehmen finanziert und somit sehr solide – „Dividendenaristokraten“ bleiben für uns Trumpf Der Blick auf den Kontoauszug lässt viele Aktionäre dieser Tage wieder erfreuen, denn mit Siemens hat der erste große DAX-Konzern den Ausschüttungsregen 2018 eröffnet. Rund um den Globus befindet sich die Konjunktur im Aufwind, daher verwundert es nicht, dass Investoren in diesem Jahr eine Rekorddividende erwarten können. Die großen deutschen Konzerne werden knapp 47 Mrd. Euro und damit über 9% mehr als im Vorjahr an die Aktionäre ausschütten. Die Korrektur an den Aktienmärkten hat dazu geführt, dass die Dividendenrenditen wieder etwas gestiegen sind. Der DAX bietet eine Dividendenrendite von 3,2%, was dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre entspricht und in einem Umfeld steigender Gewinne und Dividenden attraktiv erscheint. Auch relativ zu Anleihen…

Deutscher Wohnungsmarkt: Steht eine umfassende Zäsur bevor?

Die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft ist bestens, Betongold verkauft sich hierzulande „wie geschnitten Brot“. Und das gilt nicht nur für Wohnungen und Häuser. Mindestens genauso groß ist die Nachfrage nach Büroobjekten, Einkaufs- und Fachmarktzentren, Logistikhallen oder auch Hotels und Mikroapartments. Das sorgt für durchweg hohe und steigende Kaufpreise, während die Mietrenditen auf nicht gekannte Tiefstände gesunken sind. Wenn ein solcher Boom von anfänglichen Übertreibungen zur ausgewachsenen Immobilienblase übergeht, droht Gefahr für die Volkswirtschaft und das Finanzsystem. Soweit ist es aber noch nicht gekommen. Das sagen sowohl die Bundesbank als auch der Rat der Immobilienweisen im Rahmen ihrer jüngst veröffentlichten Analyseergebnisse; erstere im Monatsbericht des Instituts, letztere im jährlichen Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft. Mahnende Worte, die das Bewusstsein für die Risiken der schon bestehenden Übertreibungen am Immobilienmarkt schärfen, können dennoch nicht schaden. Für Aufmerksamkeit und eine breite Presseresonanz hat vor allem das Frühjahrsgutachten gesorgt. Dort werden nicht nur die schon bekannten Preisübertreibungen…

Einkaufsmanagerindizes im Euro-Raum: Verschnaufpause im Februar

Gemäß den vorläufigen Ergebnissen der Einkaufsmanagerbefragung im Euro-Raum gaben die Stimmungsbarometer auf weiterhin hohem Niveau gegenüber dem Vormonat leicht nach. Der kleine Rückgang ist nicht verwunderlich. Nach der Stimmungsverbesserung im vergangenen Jahr ist eine Korrektur durchaus zu erwarten gewesen. Es mag auch sein, dass gerade im Exportgeschäft der inzwischen gestiegene Außenwert des Euro zum US-Dollar die Nachfrage etwas gedämpft hat. Trotzdem bleibt der Aufschwung intakt. Der zusammengefasste Composite-Index für den Euro-Raum gab im Februar gemäß den vorläufigen Zahlen leicht von 58,8 auf 57,5 Indexpunkte nach. Dahinter stehen jeweils leichte Rückgänge bei der Industrie und bei den Dienstleistern, die beide von einem ordentlichen, aber geringeren Plus bei den Auftragseingängen berichten. Dieses Bild zeigt sich nicht nur in Frankreich und in Deutschland, sondern auch in den anderen von der Umfrage erfassten Volkswirtschaften. Deren Ergebnisse werden aber erst zu Beginn des kommenden Monats veröffentlicht In Deutschland ging es leicht nach unten. Die beiden…

Aussichten für den Dax weiterhin günstig

Zusammenfassung » Der DAX ist mit einem KGV-2019e von 11,8 und einer Dividendenrendite von 3,5% günstig bewertet. » Die starke Weltkonjunktur (+3,9% in 2018) bringt den DAX-Unternehmen 2018/19 einen deutlichen Gewinnsprung. Gleichzeitig bieten die niedrigen Kapitalmarktrenditen Anlegern keine echte Alternative. » Dieses Setup überzeugt uns: Wir erwarten, dass der DAX bis zum Jahresende um gut 13% auf 14.000 Punkte steigen wird. Die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind dank wachsender Weltkonjunktur prall gefüllt, die Stimmung in der Wirtschaft ist so gut wie nie zuvor. Dies spiegelt sich bei den Erwartungen für die Umsatz- und Gewinnentwicklung der DAX-Unternehmen wider. Analysten rechnen damit, dass in diesem und im nächsten Jahr die DAX-Gewinne um je 10% steigen sollten. Aktienanalysten tendieren häufig dazu, Gewinnerwartungen zunächst zu positiv zu formulieren, meist ist die erste Schätzung dann zu optimistisch und muss revidiert werden. Berücksichtigt man jedoch das gesamte (volks-)wirtschaftliche globale Umfeld, welches durch eine gut laufende Konjunktur,…

Attraktive Dividendenwerte

Welche Auswirkung hatte die jüngste (kleine) Korrektur auf die Dividendenwerte? Während in den USA die Renditen 10-jähriger Anleihen bereits über der Dividendenrendite liegen, bieten Euro-Aktien weiter einen deutlichen Aufschlag, da sowohl die Dividendenrenditen höher als auch die Anleiherenditen niedriger ausfallen. Für Dividendeninvestoren sollte die Ausschüttung im Vordergrund stehen. Da die Wirtschaft so gut wie lange nicht mehr wächst, ist es höchst wahrscheinlich, dass auch die Ausschüttungen in den nächsten Jahren wachsen werden und die Dividendenrenditen weiter ansteigen. Die Korrektur hat dazu geführt, dass die DAX-Dividendenrendite wieder auf dem Durchschnitt der letzten 15 Jahre liegt, im Umfeld deutlich steigender Gewinne ein attraktives Niveau.

Deutscher Wohnungsmarkt: Kräftiges Preisplus im vergangenen Jahr lässt Temperatur weiter steigen

Bei Maklern, Notaren und Baufinanzierern geben sich die Kunden die Klinke in die Hand. Tatsächlich wären mehr Vertragsabschlüsse möglich, wenn das Verkaufsangebot nicht so knapp wäre. Aber auch so sprudeln die Erträge, denn Honorare und Zinsmargen steigen mit höheren Kaufpreisen und Kreditbeträgen. Deshalb werden es diese Dienstleister wie der Rest der Immobilienwirtschaft mit Freude vernehmen, dass es bei den Kaufpreisen weiter zügig aufwärtsgeht. Dass belegen die jüngst vom Verband deutscher Pfandbriefbanken, dem vdp, veröffentlichten Daten zur Preisentwicklung am deutschen Wohnungsmarkt. Nach zwei verglichen mit 2016 etwas schwächeren Quartalen, zogen die Preise im dritten und vierten Quartal wieder sichtbar stärker an. Unter dem Strich verteuerten sich selbst genutzte Häuser und Wohnungen 2017 im Jahresdurchschnitt um 5,8 Prozent gegenüber den Vorjahrespreisen. Damit wurde das starke Preisplus aus 2016 mit 6,0 Prozent nur minimal unterschritten. Während sich der Preisanstieg von Eigentumswohnungen sogar leicht auf 6,8 Prozent gegenüber 6,5 Prozent (2016) beschleunigte, ging es…

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