Deutschland

Konsumenten sind bester Laune

Die Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland ist aktuell so gut wie schon lange nicht mehr. Das von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) errechnete Konsumklima stieg Ende Juli auf den höchsten Wert seit September 2007. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung der Verbraucher verbesserten sich gegenüber der Umfrage vom Juni.

Ifo-Geschäftsklima im Juli: Die Zuversicht steigt ganz langsam

Die deutsche Wirtschaft richtet sich auf bessere Zeiten ein. Die Zuversicht in den Chefetagen steigt, wenn auch nur ganz langsam. Bereits gestern hatte die aktuelle Umfrage unter den Einkaufsmanagern in Industrie und Dienstleistungsgewerbe eine deutliche Stimmungsverbesserung angezeigt. Die heute veröffentlichten Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex bestätigen zwar die positive Tendenz, doch sie zeigen auch immer noch eine gehörige Portion Skepsis auf Seiten der deutschen Unternehmen. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli von 105,9 auf 106,2 Punkte angestiegen, und dass es sich um den dritten Anstieg in Folge handelt, wird allgemein als Signal für einen Aufwärtstrend interpretiert. Doch zeigen sich die deutschen Unternehmen noch nicht ganz überzeugt vom Aufschwung, der Index für die Geschäftserwartungen ist zuletzt ganz leicht gesunken, während die aktuelle Geschäftslage weiterhin sehr positiv eingeschätzt wird. Bereits seit Mitte 2010 sind die Geschäftserwartungen der Unternehmen für die nächsten sechs Monate etwas skeptischer als die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage, das belegt eine anhaltend…

Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Euro-Raum hellt sich weiter auf

Die Perspektiven für die Konjunktur im Euro-Raum haben im Juli weiteren Auftrieb erhalten. Die Einschätzungen der Einkaufsmanager haben sich im laufenden Monat nach vorläufigen Angaben merklich verbessert. Der „Composite-Index“ für den Euro-Raum, der sowohl den Dienstleistungssektor als auch die Industrie abdeckt, stieg das erste Mal seit 18 Monaten mit einem Wert von 50,4 über die „neutrale“ 50 Punkte-Marke. Das signalisiert, dass die private gewerbliche Wirtschaft im Euro-Raum zu Beginn des dritten Quartals expandiert und die Rezession allmählich hinter sich lässt. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungsbereich legte die Stimmung deutlich zu. Allein der Teilindex für den Dienstleistungsbereich verbleibt knapp unter der neutralen Marke.

Steuereinnahmen steigen – gespart wird trotz Risiken aber nicht

In Deutschland sprudeln die Steuereinnahmen. Bund und Länder nahmen im ersten Halbjahr 2013 gut 277 Mrd. Euro ein, das sind 3,5% mehr als im Vorjahr. Besonders die Lohnsteuer füllt dem Staat die Kassen: Die Arbeitnehmer zahlten in der ersten Jahreshälfte mehr als 75 Mrd. Euro an Lohnsteuer an das Finanzamt, das sind fünf Mrd. Euro oder 7,2% mehr als in H1 2012. Bereits im letzten Jahr stiegen die Lohnsteuereinnahmen um mehr als 5%, was zum einen auf höheren Bruttolöhnen und steigender Beschäftigtenzahl, zum anderen aber auch am progressiven Einkommensteuertarif liegt. Die „kalte Progression“ lässt die Steuereinnahmen des Staates stärker steigen als die Kaufkraft der privaten Haushalte.

Deutsche Konjunkturdaten für Mai enttäuschen

Nachdem schon am vergangenen Freitag die Auftragseingänge der deutschen Industrie einen Dämpfer erhalten haben, präsentieren sich heute die Daten zum Warenaußenhandel und zur Industrieproduktion ebenfalls schwächer. Die Auftragseingänge gingen im Mai preis- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent zurück. Das ist der zweite Rückgang in Folge, denn im April war schon ein Minus von 2,2 Prozent verbucht worden. Der Umfang der Großaufträge fiel dabei unterdurchschnittlich aus. Während rückläufige Aufträge aus dem Ausland (-0,7 Prozent) vor dem Hintergrund der trüben Konjunkturentwicklung im Euro-Raum nicht überraschen, bereitet die sinkende Inlandsnachfrage (2,2 Prozent) und dabei die inländische Nachfrage nach Investitionsgütern (4,1 Prozent) Anlass zur Sorge. Deutsche Unternehmen halten sich  mit der Ausweitung ihrer Investitionen anscheinend weiter zurück. Auch der Warenaußenhandel im Mai fiel schwach aus. Während die Ausfuhr saisonbereinigt gegenüber April um 2,4 Prozent schrumpfte, nahmen die Warenimporte um 1,7 Prozent zu. Saisonbereinigt ging der Handelsbilanzsaldo von 17,5 Mrd. Euro im April auf 14,1…

Ifo-Geschäftsklima stabil trotz Flut

Nach dem deutlichen Plus im Mai hat sich der ifo Geschäftsklimaindex im Juni weiter verbessert, wenn auch nur minimal. Das wichtige Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft stieg auf 105,9 Punkte, nach einem Stand von 105,7 im Mai. Dabei überraschen die Unternehmen vor allem mit einer recht stabilen Einschätzung ihrer laufenden Geschäftsentwicklung. Die aktuelle Lage wird trotz der erheblichen Belastungen durch das Hochwasser in Teilen Deutschlands gegenüber dem Vormonat nur wenig schlechter eingeschätzt. Der Geschäftslageindex sank von 110,0 Punkten auf 109,4 Punkte, wir hatten mit einer etwas stärkeren Beeinträchtigung gerechnet. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen für die nächsten sechs Monate haben sich sogar von 101,6 auf 102,5 Punkte verbessert, vor allem aufgrund besserer Exportaussichten. Dass sich die Lageeinschätzung auf ihrem recht guten Niveau halten kann, deutet darauf hin, dass die konjunkturellen Schäden durch das Hochwasser nicht so gravierend ausfallen wie vielfach befürchtet. Im dritten Quartal dürften sogar per saldo positive Impulse durch…

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