Sonstige

Franken-Stärke ungebrochen

Der Euro hat in den zurückliegenden Handelstagen gegenüber dem Franken erhebliche Kursverluste erlitten und sich im Tief bei etwa 1,2270 CHF gezeigt. Damit wurde das bisherige Rekordtief vom 30. Dezember 2010 (1,2400 CHF) unterschritten und ein neues Allzeittief markiert.

Deutsche Konjunktur: Besser wird’s nicht

Die deutsche Konjunktur boomt, nie seit der Wiedervereinigung lag das Wachstum so hoch wie zu Jahresbeginn 2011. Zu dem beeindruckenden Plus von mehr als 5% haben sowohl die starken Exporte, aber auch die anziehenden Investitionen in Maschinen und Bauten beigetragen. Sogar der private Konsum, der in den letzten Jahren stets nur schleppend vorankam, lag zu Jahresanfang knapp 2% höher als vor Jahresfrist.

Rendite zehnjähriger Bunds: 3% sind zu wenig

Die Kapitalmarktrenditen befinden sich aktuell wieder auf dem Weg nach unten. Die Sätze auf zehnjährigen Bundesanleihen hatten im April an der Marke von 3,50% gekratzt, sind hieran aber abgeprallt. Momentan nehmen sie die 3,0% ins Visier. Das neuerliche Kaufinteresse geht zum einen auf einen Warnschuss der Ratingagentur S&P zurück. Diese hatte die langfristigen Fremdverbindlichkeiten der Vereinigten Staaten mit einem negativen Ausblick versehen. Dies ließ die Investoren einmal mehr den Schutz der vermeintlich „sicheren Häfen“ suchen, wovon insbesondere die deutschen Bundesanleihen profitiert haben.

Griechenland – Fass ohne Boden?

Die Diskussion über einen baldigen Kapitalschnitt bei den ausstehenden Schulden Griechenlands hat in den letzten Tagen erneut für Unruhe gesorgt. Bei dieser Diskussion geht es weniger um die Frage, ob die Griechen ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können – dies scheint von vornherein eher unwahrscheinlich. Vielmehr hat zur Debatte gestanden, dass eine Umschuldung umgehend erfolgen müsse.

Euro – Böses Erwachen

Nachdem sich der Eurokurs in den letzten Monaten praktisch nur um die EZB gedreht hatte, kam das böse Erwachen in dieser Woche umso heftiger. Nicht nur zum Dollar, sondern auch gegenüber Franken und Yen ist der Euro jäh eingebrochen.

1 39 40 41 42