Technische Analyse

Hinweis: Die hier publizierten Beiträge zur technischen Analyse werden erstellt von Experten aus dem Team von Stefan Bielmeier. Dabei agiert die technische Analyse grundsätzlich unabhängig von der Fundamentalanalyse, sodass die Ergebnisse der technischen Analyse von den Ergebnissen der Fundamentalanalyse abweichen können.
Technische Analyse

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir möchten Sie darüber informieren, dass wir die Verteilung der DZ BANK Research-Publikationen umstellen. Die bisher an dieser Stelle erschienenen Beiträge zur „Technische Analyse“ können Sie zukünftig tagesaktuell unter https://www.dzbank-derivate.de/markets/dzbank-research selbstständig abrufen. Auf dieser Seite sind auch weitere DZ BANK Research-Publikationen frei verfügbar, etwa die „Technische Analyse – Weekly“. Mit freundlichen Grüßen DZ BANK Research

DAX: Der Blick richtet sich zunehmend nach unten

Am Tag nach der Zinserhöhung durch die Fed musste der deutsche Blue Chip-Index zunächst Federn lassen. Bis zum frühen Nachmittag fiel dieser auf ein Niveau knapp oberhalb der runden 13.000 Punkte-Marke. Dann jedoch holten die Bullen zum Gegenschlag aus und hievten den Markt wieder um rund 150 Punkte nach oben – nur um den Bären am späten Nachmittag erneut das Feld zu überlassen. Der richtungslose Handel der letzten Tage setzt sich damit fort. Der DAX bleibt weiterhin in seinem seitwärts gerichteten Korridor zwischen 13.210 Punkten (Widerstand) und rund 12.850 Punkten (Unterstützung) gefangen. Zuletzt hielt sich das Börsenbarometer zwar vornehmlich in der oberen Hälfte dieser Handelsspanne auf, doch nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch heute vor einer Woche gab es bisher keinen weiteren. Der „Projection Oscillator“ generierte ein markttechnisches Verkaufssignal (siehe Chart), so dass insgesamt ein weiteres Abtauchen als wahrscheinlich anzusehen ist. Aus charttechnischer Sicht dürfte der Index zunächst erneut Tuchfühlung mit der…

DAX: Nach Fed-Sitzung wieder mehr Bewegung zu erwarten

Nach einem durchwachsenen Start in den Handel dümpelte der deutsche Blue Chip-Index gestern über den Tag hin und her, ohne dass nennenswerte Impulse in die eine oder andere Richtung auszumachen waren. Die Handelsspanne war recht eng, was aber für einen Tag mit einer am Abend stattfindenden Fed-Sitzung nicht ungewöhnlich ist. Die charttechnische Gesamtlage bleibt unverändert: Das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer befindet sich nach wie vor innerhalb einer Handelsspanne, die nunmehr seit Mitte November, d.h. seit etwa einem Monat, Bestand hat. Ohne ein klares prozyklisches Ausbruchssignal (die Oberkante verläuft bei 13.210, die Unterkante bei rund 12.850 Punkten) wird sich an diesem trendlosen Geschehen auch nichts ändern. Zuletzt hatte es auf beiden Seiten Fehlausbrüche gegeben. Insgesamt lassen sich aber mehr Faktoren finden, die für ein Absinken des DAX sprechen: Die obere Handelsspannen-Begrenzung wurde gegen Ende der vergangenen Handelswoche als charttechnischer Widerstand bestätigt, und die Markttechnik signalisiert einen kurzfristig „überkauften“ Index, was einem Ausbruch…

DAX: Nach wie vor in Handelsspanne gefangen

Nach solider Eröffnung übernahmen gestern zunächst die Bären das Ruder im DAX. Sie trieben den Index zurück unter die 13.100 Punkte-Marke. Bereits am Vormittag drehte der Markt jedoch nach dem Schließen des „Gaps“ (Kurslücke) vom 7./8. Dezember bei 13.085 Punkten wieder nach oben, und das Börsenbarometer konnte zu einer deutlichen Erholung ansetzen. Der Index schloss am späten Nachmittag sogar auf seinem Tageshoch (13.184 Pkt.). Wesentliche technische Neuerungen waren insgesamt jedoch nicht zu erkennen. Der Index notiert weiterhin in einer eher seitwärts gerichteten Handelsspanne. Gegen Ende der vergangenen Handelswoche zeigte sich auf der Oberseite ein gescheiterter Ausbruchsversuch über das Reaktionshoch vom 21. November (13.210 Pkt.). Diese Marke wurde somit als charttechnischer Widerstand erst einmal bestätigt. Zudem signalisiert der „Projection Oscillator“ wieder eine kurzfristig „überkaufte“ Markttechnik (siehe Chart). Unter diesen Aspekten ist zunächst kaum Fantasie für einen Befreiungsschlag nach oben zu erkennen. Aus charttechnischer Sicht sollte der deutsche Blue Chip-Index daher recht…

DAX: Schwacher Wochenauftakt – Rückschlagsrisiken nicht gebannt

Im Zuge guter Vorgaben eröffnete der DAX zum gestrigen Wochenauftakt freundlich. Im weiteren Verlauf versiegte die Nachfrage allerdings recht schnell, so dass die anfangs erzielten Zugewinne über den Tag wieder abtröpfelten. Der deutsche Blue Chip-Index bleibt damit bis auf Weiteres in seinem seitwärts gerichteten Kursmuster gefangen. Bereits am Freitag hatte das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer mit dem Unvermögen, das letzte Reaktionshoch bei 13.210 Punkten zu überwinden und damit einen charttechnischen Befreiungsschlag zu landen, eine negativ zu interpretierende Tageskerze herausgebildet. Mit dem dürftigen Wochenauftakt ist nun zunächst ein fortgesetzter Angebotsüberschuss zu erwarten. Der „Projection Oscillator“ dreht in der „überkauften“ Zone nach unten ein und dürfte auf diese Weise eine potenzielle Abwärtsbewegung auch aus markttechnischer Perspektive begünstigen. Charttechnisch sollte der DAX nun allmählich wieder Tuchfühlung mit der unteren Begrenzung der seitwärts gerichteten Handelsspanne um 12.850 Punkte aufnehmen. Auch die Entwicklung der Investorenstimmung spricht eher für ein weiteres Abtauchen im DAX. Gemäß der jüngsten…

DAX: Versuch eines charttechnischen Befreiungsschlags misslungen

Nach freundlicher Eröffnung nahmen die Bullen am Freitag zunächst weiter das Heft in die Hand. Sie trieben den deutschen Blue Chip-Index nach oben, und am späten Vormittag testete der Index bereits das wichtige Reaktionshoch vom 21. November (13.210 Pkt.). Dort unternahm der Markt dann sogar einen Ausbruchsversuch. Dieser scheiterte jedoch, und das wichtigste deutsche Börsenbarometer tauchte wieder ab. Der Tageskerze bescherte dieses Marktverhalten einen längeren „oberen Schatten“ bzw. „Docht“ (Differenz zwischen Tageshoch und –schluss). Erneut ist der deutsche Blue Chip-Index in eine entscheidende Phase eingetreten: Mit dem Handelsgeschehen der letzten Woche konnten die Bullen zeigen, dass sie sich so leicht nicht geschlagen geben. Dennoch vermochten sie es nicht, einen klaren charttechnischen Befreiungsschlag herbeizuführen. Mit dem Scheitern am charttechnischen Widerstand um 13.210 Punkte droht nun die Gefahr, dass sich das gesamte Handelsgeschehen ab Mitte November lediglich als seitwärts gerichtete „ABC“-Erholung entpuppt – mit dem Risiko, dass nach der ersten Abwärtswelle vom…

1 2 97