Technische Analyse

Hinweis: Die hier publizierten Beiträge zur technischen Analyse werden erstellt von Experten aus dem Team von Stefan Bielmeier. Dabei agiert die technische Analyse grundsätzlich unabhängig von der Fundamentalanalyse, sodass die Ergebnisse der technischen Analyse von den Ergebnissen der Fundamentalanalyse abweichen können.
DAX: Schwacher Wochenauftakt – Rückschlagsrisiken nicht gebannt

Im Zuge guter Vorgaben eröffnete der DAX zum gestrigen Wochenauftakt freundlich. Im weiteren Verlauf versiegte die Nachfrage allerdings recht schnell, so dass die anfangs erzielten Zugewinne über den Tag wieder abtröpfelten. Der deutsche Blue Chip-Index bleibt damit bis auf Weiteres in seinem seitwärts gerichteten Kursmuster gefangen. Bereits am Freitag hatte das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer mit dem Unvermögen, das letzte Reaktionshoch bei 13.210 Punkten zu überwinden und damit einen charttechnischen Befreiungsschlag zu landen, eine negativ zu interpretierende Tageskerze herausgebildet. Mit dem dürftigen Wochenauftakt ist nun zunächst ein fortgesetzter Angebotsüberschuss zu erwarten. Der „Projection Oscillator“ dreht in der „überkauften“ Zone nach unten ein und dürfte auf diese Weise eine potenzielle Abwärtsbewegung auch aus markttechnischer Perspektive begünstigen. Charttechnisch sollte der DAX nun allmählich wieder Tuchfühlung mit der unteren Begrenzung der seitwärts gerichteten Handelsspanne um 12.850 Punkte aufnehmen. Auch die Entwicklung der Investorenstimmung spricht eher für ein weiteres Abtauchen im DAX. Gemäß der jüngsten…

DAX: Versuch eines charttechnischen Befreiungsschlags misslungen

Nach freundlicher Eröffnung nahmen die Bullen am Freitag zunächst weiter das Heft in die Hand. Sie trieben den deutschen Blue Chip-Index nach oben, und am späten Vormittag testete der Index bereits das wichtige Reaktionshoch vom 21. November (13.210 Pkt.). Dort unternahm der Markt dann sogar einen Ausbruchsversuch. Dieser scheiterte jedoch, und das wichtigste deutsche Börsenbarometer tauchte wieder ab. Der Tageskerze bescherte dieses Marktverhalten einen längeren „oberen Schatten“ bzw. „Docht“ (Differenz zwischen Tageshoch und –schluss). Erneut ist der deutsche Blue Chip-Index in eine entscheidende Phase eingetreten: Mit dem Handelsgeschehen der letzten Woche konnten die Bullen zeigen, dass sie sich so leicht nicht geschlagen geben. Dennoch vermochten sie es nicht, einen klaren charttechnischen Befreiungsschlag herbeizuführen. Mit dem Scheitern am charttechnischen Widerstand um 13.210 Punkte droht nun die Gefahr, dass sich das gesamte Handelsgeschehen ab Mitte November lediglich als seitwärts gerichtete „ABC“-Erholung entpuppt – mit dem Risiko, dass nach der ersten Abwärtswelle vom…

DAX: Dümpelt weiter vor sich hin…

Nach freundlicher Eröffnung konnte der deutsche Blue Chip-Index gestern bis zum späten Vormittag zulegen. Ausgehend von einem Tageshoch bei rund 13.080 Punkten, sank das Börsenbarometer zwischenzeitlich wieder, ehe am Nachmittag erneut die Käufer ihre Chance suchten. Wie so oft in den vergangenen Tagen, konnte sich jedoch keine Partei ein stärkeres Übergewicht erarbeiten. Insgesamt ist die charttechnische Ausgangslage unverändert: Mit der Etablierung eines neuen Bewegungstiefs heute vor einer Woche hat der DAX seinen Abwärtstrend vom 7. November bestätigt. Zwar hat der Index seither keinen zusätzlichen Angebotsdruck aufgebaut, die Stabilisierungsversuche fallen jedoch dürftig aus. Ein echter Befreiungsschlag wäre erst bei einem nachhaltigen Überwinden des letzten Reaktionshochs vom 22. November bei 13.210 Punkten gegeben. Von einem solchen Signal ist das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer aber deutlich entfernt. Auf dieser Basis sollte mit weiteren Kursabschlägen gerechnet werden. Aus charttechnischer Sicht besteht hierbei ein weiteres Rückschlagsrisiko bis rund 12.500 Punkte, wo sich u.a. die 200 Tage-Linie…

DAX: Weiterhin kaum Fantasie für Befreiungsschlag zu erkennen

Nach schwachen Vorgaben eröffnete der deutsche Blue Chip-Index gestern entsprechend unterhalb der 12.900 Punkte-Marke. Das Tagestief (12.865 Pkt.) wurde jedoch bereits kurz nach dem Handelsstart erzielt. Im weiteren Verlauf erholte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer wieder, Ansätze für einen Befreiungsschlag waren aber nicht zu erkennen. Der freundliche Wochenstart ist mittlerweile verpufft. Nach Herausbildung des neuen Bewegungstiefs im November-Abwärtstrend am letzten Freitag zeigte sich somit lediglich eine Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung auf die vorherigen Kursverluste. Mit dem Mangel an nachhaltiger Nachfragebereitschaft bleibt das Risiko hoch, dass sich der DAX in diesem Rahmen weiter nach unten orientieren wird. Im nächsten Schritt dürfte dieser daher erneut Tuchfühlung mit dem am letzten Freitag herausgebildeten Bewegungstief (12.810 Pkt.) aufnehmen. Sollte dieses auf nachhaltiger Basis unterschritten werden, wäre eine weitere charttechnische Bestätigung für den Abwärtstrend gegeben. Insgesamt lassen sich weitere Kursrückschlagsrisiken bis rund 12.500 Punkte ausmachen. In diesem Bereich ist u.a. die 200 Tage-Linie (akt. 12.530 Pkt.) angesiedelt. Interessant…

DAX: Kaum Impulse

Nach solider Eröffnung zeigte sich gestern kein weiter gehendes Kaufinteresse am deutschen Aktienmarkt. Bis zur Mittagszeit dominierten eher die Bären das Handelsgeschehen im deutsche Blue Chip-Index. Im Anschluss erarbeiteten sich die Bullen dann ein leichtes Übergewicht. Doch richtige Impulse vermochten beide Seiten nicht zu setzen. Die Ausgangslage bleibt unverändert: Mit der Etablierung eines neuen Bewegungstiefs am letzten Freitag unterhalb wichtiger Unterstützungsmarken (12.950/12.890 Pkt.) ist der seit dem 7. November gebildete Abwärtstrend erst einmal charttechnisch bestätigt worden – auch wenn sich zuletzt keine weitergehende Abwärtsdynamik aufgebaut hat. Von dem für eine wieder positivere charttechnische Einschätzung entscheidenden Signal, einem nachhaltigen Überspringen des Reaktionshochs vom 21. November bei 13.210 Punkten, ist der Markt zu weit entfernt. Darüber hinaus steht der hohe Optimismus unter den Marktteilnehmern (die für eine erwartete Jahresendrally positioniert sind) einem solchen entgegen. Unterhalb der 13.210 Punkte-Marke lässt sich somit weiterhin ein charttechnisches Rückschlagsrisiko bis rund 12.500 Punkte ableiten, wo u.a….

DAX: Trotz positivem Wochenstart kein Befreiungsschlag

Nach der schwankungsintensiven Handelssitzung am Freitag zeigte sich auch zum gestrigen Wochenauftakt ein interessanter Handel im DAX. Angetrieben von guten Vorgaben durch die US-Futures am Morgen, eröffnete der Index freundlich. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich ein Nachfrageüberschuss. Ein Kursfeuerwerk bzw. charttechnischer Befreiungsschlag blieb indes aus. Trotz eines guten Wochenauftakts, der zumindest den negativen Handel vom Mittwoch bis Freitag der vergangenen Woche ein Stück weit konterkarierte, bleibt das Chartbild angeschlagen. Nach der Herausbildung eines neuen Bewegungstiefs im Rahmen des November-Abwärtstrends ist das positive gestrige Handelsgeschehen zunächst nur als Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung zu interpretieren. Für eine echte Aufhellung müsste schon das letzte Reaktionshoch vom 21. November bei 13.210 Punkten überwunden werden. Dies ist jedoch unwahrscheinlich – u.a. aus sentiment-technischer Sicht: Zuletzt hatte sich die Mehrheit der Marktteilnehmer recht klar „bullish“ positioniert – während der lediglich seitwärts gerichteten DAX-Entwicklung der letzten zweieinhalb Wochen sank die Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) in den optimistischen Bereich, ohne dass der…

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