Technische Analyse

Hinweis: Die hier publizierten Beiträge zur technischen Analyse werden erstellt von Experten aus dem Team von Stefan Bielmeier. Dabei agiert die technische Analyse grundsätzlich unabhängig von der Fundamentalanalyse, sodass die Ergebnisse der technischen Analyse von den Ergebnissen der Fundamentalanalyse abweichen können.
DAX: Erneut kein durchgreifender Nachfrageimpuls etabliert

Zunächst sah es recht konstruktiv aus. Zum Wochenauftakt zeigte sich von Seiten der Marktteilnehmer eine gewisse Kaufbereitschaft beim deutschen Blue Chip-Index. Ein durchgreifender Nachfrageimpuls konnte jedoch erneut nicht etabliert werden, so dass bei unterdurchschnittlichen Handelsumsätzen weiterhin ein trendloses Marktgeschehen beschrieben werden kann. Nach drei vergeblichen Ausbruchsversuchen auf der Oberseite im laufenden Monat Juni bildeten sich bislang jedoch auch noch keine deutlicheren Verkaufswellen heraus, so dass die oberste Prämisse der Technischen Analyse unverändert gilt, dass die Chance auf Fortsetzung eines einmal eingeschlagenen übergeordneten Trends höher zu gewichten ist als dessen Umkehr. Für den DAX bedeutet dies, dass noch einmal mit einem Sprung über die 13.000 Punkte-Marke gerechnet werden darf. Das nächste Trading-Anschlussziel lautet 13.120 Punkte (161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten Konsolidierungsbewegung). Formationstechnisch ist zudem keine übergeordnete Trendumkehr abzuleiten. Strategisch lässt sich damit sogar ein weiteres Kurspotenzial bis 13.400 Punkte ableiten. Das Unvermögen, trotz der Etablierung eines neuen Allzeithochs einen neuen positiven Trendimpuls herauszubilden,…

DAX: Kurzfristig „überverkauft“

Auch zum Wochenausklang zeigte sich ein fortgesetzter Angebotsüberschuss am deutschen Aktienmarkt. Der DAX fiel unter die 12.700 Punkte-Marke, das letzte Reaktionstief vom 15. Juni (12.620 Pkt.) war aber selbst im Tagestief nicht gefährdet. Die letzten vier Handelstage verliefen alles andere als befriedigend, insbesondere, wenn man bedenkt, dass auch im dritten Anlauf innerhalb von drei Wochen kein neues Allzeithoch auf nachhaltiger Basis herausgebildet werden konnte. Dennoch stellt die fast 300 Punkte betragende Verlustserie von Dienstag bis Freitag der letzten Woche lediglich eine weitere Episode der seit Mitte Mai laufenden, leicht aufwärts gerichteten Handelsspanne dar. Innerhalb dieser Bandbreite dürfte der DAX aktuell sogar eher wieder „unten“ sein. Der „Projection Oscillator“ signalisiert ein aus markttechnischer Sicht erneut kurzfristig „überverkauftes“ Niveau (siehe Chart). Da aus charttechnischer Sicht zuletzt auch keine wichtigen Unterstützungsmarken verletzt wurden, dürfte ein neuer Anlauf nach oben auf die Agenda rücken. Gemäß dem Idealverlauf des „Dekadenzyklus“ ist die zuvor avisierte leichte…

DAX: Unveränderter Konsolidierungsmodus

Nach einer schwachen Eröffnung konnte gestern noch oberhalb des Vortagestiefs um 12.710 Punkte ein erneutes Kaufinteresse beim deutschen Blue Chip Index beobachtet werden. Zum wiederholten Male wurde dabei jedoch kein deutlicher Nachfrageüberschuss herausgebildet, so dass bei unverändert unterdurchschnittlichen Handelsumsätzen ein trendloses Marktgeschehen beschrieben werden kann. Insgesamt haben sich beim DAX seit Anfang des Monats Juni drei vergebliche Ausbruchsversuche auf der Oberseite gezeigt. Mit Blick auf den Umstand, dass der Index seit Anfang 2016 um fast 50% zugelegt hat, sollte dieser Momentumverlust im laufenden Aufwärtstrend nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Demgegenüber etablierten sich bislang jedoch auch noch keine deutlicheren Verkaufswellen, so dass die oberste Prämisse der Technischen Analyse unverändert gilt, dass die Chance auf Fortsetzung eines einmal eingeschlagenen übergeordneten Trends höher zu gewichten ist als dessen Umkehr. Insofern sollte der Fokus auch weiterhin noch auf dem aufwärts gerichteten Haupt-trend liegen. Da weder chart- bzw. formationstechnische Topbildungsindizien im DAX vorliegen…

DAX: Zähes Ringen zwischen Bullen und Bären

Nach schwacher Eröffnung mit „Gap“ zeigte sich gestern zunächst ein fortgesetzter Angebotsüberschuss. Vom Ausmaß her blieb dieser jedoch überschaubar, und bei einem DAX-Niveau knapp oberhalb der 12.700 Punkte-Marke zeigte sich noch am Vormittag wieder Kaufinteresse. Dieses führte im weiteren Verlauf zu einer Erholung, so dass die Tageskerze einen etwas günstigeren „unteren Schatten“ (Differenz zwischen Tagesschluss und –tief) erhielt. Mittlerweile haben sich drei vergebliche Ausbruchsversuche auf der Oberseite gezeigt – zuletzt derjenige vom Beginn dieser Woche, der wie die beiden anderen die 12.840 Punkte-Marke (das Bewegungshoch von Mitte Mai) auch nicht nachhaltig überwinden konnte. Wenngleich damit der Übergang zu einem dynamischen Trendmarkt nicht gelang, so bedeutet dies im Umkehrschluss nicht zwangsläufig eine Eintrübung des Chartbilds. Denn der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt – nur ist dieser eben nicht besonders dynamisch, da der Anstiegswinkel recht flach verläuft bzw. kaum Momentum vorhanden ist. Trotz der mehr oder weniger sichtbaren „Pattsituation“ zwischen Bullen und Bären…

DAX: Erneut keine Anschlussnachfrage etabliert

Nachdem der deutsche Blue Chip-Index bereits fest in die neue Woche gestartet war, legte dieser auch gestern zunächst noch einmal nach. Gleich in den ersten Handelsminuten konnte ein neues Allzeithoch um 12.950 Punkte etabliert werden. Dieses wurde jedoch erneut nicht von den Investoren als der entscheidende Startschuss für den Übergang zu einem neuen positiven Trendimpuls gesehen, so dass sich im weiteren Handelsverlauf zum wiederholten Male keine Anschlussnachfrage einstellte, sondern Gewinnmitnahmen das Bild prägten. Damit ergibt sich aktuell erneut das Risiko, dass -wie bereits am 2. und 14. Juni- ein sehr positives charttechnisches Signal generiert (der DAX erreicht ein neues Allzeithoch), dennoch im weiteren Verlauf keine unmittelbare prozyklische Bewegung herausgebildet wird. Insbesondere wenn das Bewegungshoch von Mitte Mai um 12.840 Punkte wieder nachhaltig unterschritten würde, dokumentierte sich erneut eine Pattsituation zwischen „Bullen“ und „Bären“ am Markt, wie sie zuletzt über mehrere Wochen zu beobachten war. Auf Basis der aktuellen Befragungen der…

DAX: Nächster Ausbruchsversuch – passt es diesmal?

Zum Wochenauftakt eröffnete der deutsche Blue Chip-Index fest und etablierte zur Eröffnung ein „Gap“ (Kurslücke). Die Tagesspanne war dann jedoch recht eng, und der Index verblieb unterhalb seines am Mittwoch letzter Woche herausgebildeten Allzeithochs (12.920 Pkt.). Am späten Nachmittag ging der DAX mit dem höchsten jemals festgestellten Tagesschlussstand aus dem Handel. Nach zuletzt mehreren vergeblichen Ausbruchsversuchen scheint der aktuelle Anlauf nach oben endlich von Erfolg gekrönt zu werden. Im Vergleich zu den Tageskerzen vom 2. und 14. Juni konnte die gestrige endlich einmal einen Schlussstand in der Nähe des Tageshochs ausweisen. Nachdem der DAX nunmehr genau einen Monat lang auf der Stelle getreten ist und entsprechend Kräfte gesammelt hat, sollte damit eine positive Trendfortsetzung auf die Agenda rücken. Wichtig ist, dass das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer seinen gestrigen Ausbruch –und diesbezüglich ist der Sprung über das Bewegungshoch von Mitte Mai (12.840 Pkt.) entscheidend– auch in der Folge verteidigen kann. Gelingt dies…

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