Technische Analyse

Hinweis: Die hier publizierten Beiträge zur technischen Analyse werden erstellt von Experten aus dem Team von Stefan Bielmeier. Dabei agiert die technische Analyse grundsätzlich unabhängig von der Fundamentalanalyse, sodass die Ergebnisse der technischen Analyse von den Ergebnissen der Fundamentalanalyse abweichen können.
DAX: Weitere Verluste zu befürchten

Nach schwacher Eröffnung im DAX blieb das Kaufinteresse gestern mau. Der Index fiel aber zunächst nicht deutlich, sondern tendierte seitwärts. Die Handelsspanne lag bis zum Nachmittag innerhalb derjenigen vom Freitag. Als sich dann an der Wall Street ein ungünstiger Handelsstart andeutete, unterbot der deutsche Blue Chip-Index jedoch die Unterstützung um 12.090 Punkte. Die charttechnische Gesamtsituation ist dieselbe wie in den vergangenen Handelstagen: Vor dem Hintergrund eines intakten mittelfristigen Abwärtstrends bleiben die Aussichten negativ. Das Unvermögen, diesen durch einen Sprung über das letzte Reaktionshoch um 12.320 Punkte zumindest zu neutralisieren, zeigt, dass die Herausbildung neuer Bewegungstiefs als wahrscheinlich anzusehen ist. Die sentiment-technische Chance, die im Zuge der schlechten Investorenstimmung durchaus gegeben war, konnte nicht genutzt werden. Momentan steht und fällt die weitere Kursentwicklung im deutschen Blue Chip-Index mit derjenigen an der Weltleitbörse in New York – und dort hat sich der Börsenhimmel zuletzt verdunkelt. Mit der Herausbildung zweiter niedrigerer Kurshochs (Dow,…

DAX: Keine nachhaltige Trendbewegung

Nachdem bereits in der vorletzten Woche die 200 Tage-Linie erfolgreich hatte verteidigt werden können, setzte sich beim deutschen Blue Chip-Index in der vergangenen Woche zunächst ein erster Nachfrageüberschuss am Markt durch. Dieser reichte bis zum kurzfristig wichtigen charttechnischen Widerstandsbereich um 12.320 Punkte. Der Wochenschluss stand dann wieder im Zeichen von erneuten Abgaben. Obwohl somit im Rahmen des weiterhin intakten mittelfristigen Abwärtstrends trotz einer deutlich negativen Stimmungslage bei den Investoren am deutschen Aktienmarkt kein Befreiungsschlag gelang, stellt sich demgegenüber aktuell auch noch kein negativer Trendmarkt dar. Auf Basis der Verteidigung der Intraday-Unterstützung um 12.090 Punkte am Freitag verbleiben damit durchaus fortgesetzte Stabilisierungschancen für den DAX. Für ein deutlicheres Kurspotenzial muss jedoch weiterhin ein charttechnischer Stärkebeweis mit dem Durchbruch über den Widerstand um 12.320 Punkte gelingen. Mit Blick auf den US-amerikanischen Aktienmarkt sollte dennoch die weiter gehende Kursfantasie für den DAX begrenzt bleiben. Durch das aktuell ungünstig zu interpretierende zyklische Fahrwasser und…

DAX: Aufwärtsreaktion droht abzukippen

Nach schwacher Eröffnung tendierte der DAX gestern unterhalb seines kurzfristig wichtigen charttechnischen Widerstandsbereichs um 12.320 Punkte seitwärts. Zunächst vermochte es keine Seite, sich entscheidend in Szene zu setzen. Am Nachmittag kippte das Aktienmarktbarometer dann wieder stärker ab. Die laufende Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung im Rahmen des intakten mittelfristigen Abwärtstrends macht bisher kein entscheidendes Terrain gut. Auffällig ist zwar die aufkeimende „Relative Stärke“-Entwicklung des DAX gegenüber den US-Pendants, sobald die europäische Gemeinschaftswährung einmal zu schwächeln beginnt. Doch auch diese kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Index bis dato noch nicht einmal eine „Minimalreaktion“ in Bezug auf die seit Juni aufgelaufenen Kursverluste (d.h. bis zum entsprechenden 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 12.320 Punkten) geschafft hat. Die 12.320 Punkte-Marke stellt neben dem Retracement auch noch den Bereich der letzten Reaktionshochs und der oberen Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrendkanals dar, wodurch ihr eine hohe technische Bedeutung zufällt. Angesichts der sentiment-technisch durchaus konstruktiven Lage (hoher Pessimismus in der letzten sentix-Umfrage sowie hohe…

DAX: Wichtiger Widerstand erreicht

Unverändert setzte der deutsche Blue Chip-Index auch gestern seine aufwärts gerichtete Gegenbewegung auf die deutlichen Kursverluste der letzten Wochen weiter fort. Dabei wurde der Bereich des wichtigen charttechnischen Widerstands um 12.320 Punkte einem ersten Test unterzogen. Auf Basis der deutlich „überverkauften“ Situation konnte somit das aus der „Fibonacci-Technik“ abzuleitende „Minimalziel“ einer Gegenbewegung bei 12.320 Punkten mehr oder weniger erreicht werden. Auf diesem Niveau verläuft neben dem in den vergangenen drei Handelswochen etablierten letzten Reaktionshoch zugleich auch das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten mittelfristigen Abwärtstrends und die obere Begrenzung des abwärts gerichteten Trendkanals von Mitte Juni (siehe Grafik). Charttechnisch kann dem DAX eine signifikante Aufhellung gelingen, wenn dieser Widerstand nachhaltig durchbrochen werden kann. Mit Blick auf die deutlich “negative“ Erwartungshaltung der Mehrheit der deutschen Investoren gegenüber dem weiteren Aktienkursverlauf im kurzfristigen Bereich ist hierfür zumindest sentiment-technisch die Chance durchaus gegeben. Immer stärker gelangen jedoch die internationalen Aktienmärkte in ein ungünstig zu interpretierendes…

DAX: Aufwärtsreaktion bleibt dürftig

Nachdem der deutsche Blue Chip-Index seine „überverkaufte“ Lage hatte nutzen können, um eine erste Aufwärtsreaktion zu initiieren, setzte sich diese gestern weiter fort. Das aus der „Fibonacci-Technik“ abzuleitende „Minimalziel“ der Gegenbewegung bei 12.320 Punkten (38,2%-Retracement des mittelfristigen Abwärtstrends) blieb aber immer noch in recht weiter Ferne. Das Gros der Tagesgewinne wurde bereits in die Handelseröffnung hinein erzielt, während im weiteren Verlauf kaum Zusatznachfrage generiert werden konnte. Insgesamt befindet sich der DAX in einer recht prekären Lage: Die Chance auf eine Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung auf die vorangegangenen Verluste konnte zwar genutzt werden. Doch aus charttechnischer Sicht hat der Index in deren Zuge nichts gewonnen, und aktuell besteht auch fast wieder eine kurzfristig „überkaufte“ markttechnische Situation (siehe „Projection Oscillator“ im Chart). Aus dieser heraus das „Kunststück“ zu vollbringen, den charttechnischen Widerstand um 12.320 Punkte nachhaltig zu durchbrechen und damit doch noch eine signifikante Aufhellung herbeizuführen, dürfte kaum zu bewerkstelligen sein. Klar gegen die Annahme,…

DAX: „Überverkaufte“ Situation konnte genutzt werden

Nachdem der deutsche Blue Chip-Index im Rahmen der deutlichen Abgaben in der vergangenen Woche am Freitag ein neues Bewegungstief im laufenden mittelfristigen Abwärtstrend etabliert hatte, zeigte sich gestern wieder ein neues Kaufinteresse von Seiten der Investoren. Insgesamt konnte der DAX das von uns skizzierte kurzfristige Anschlussrisiko mit dem Test des gesamten charttechnischen Unterstützungsbereichs um 11.940 bzw. 11.920 Punkte (Reaktionstief vom 20. April und aktuelles Niveau der steigenden 200 Tage-Linie) „abarbeiten“. Aktuell stellt sich mit den jüngsten Zukäufen eine stärkere Aufwärtsreaktion bzw. Gegenbewegung auf die vorherigen Kursverluste dar. Der seit Juni laufende mittelfristige Abwärtstrend ist jedoch weiterhin als intakt zu bezeichnen. Die Aufwärtsreaktion besitzt zunächst einmal ein weiteres Kurspotenzial bis 12.320 Punkte. Dort besteht mit den in den vergangenen drei Handelswochen etablierten Reaktionshochs nicht nur ein bestätigter charttechnischer Widerstand, sondern zugleich das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten mittelfristigen Abwärtstrends (siehe Grafik). Mit Blick auf das Sentiment am deutschen Aktienmarkt lässt sich aktuell…

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