Technische Analyse

Hinweis: Die hier publizierten Beiträge zur technischen Analyse werden erstellt von Experten aus dem Team von Stefan Bielmeier. Dabei agiert die technische Analyse grundsätzlich unabhängig von der Fundamentalanalyse, sodass die Ergebnisse der technischen Analyse von den Ergebnissen der Fundamentalanalyse abweichen können.
DAX: Dümpelt weiter vor sich hin…

Nach freundlicher Eröffnung konnte der deutsche Blue Chip-Index gestern bis zum späten Vormittag zulegen. Ausgehend von einem Tageshoch bei rund 13.080 Punkten, sank das Börsenbarometer zwischenzeitlich wieder, ehe am Nachmittag erneut die Käufer ihre Chance suchten. Wie so oft in den vergangenen Tagen, konnte sich jedoch keine Partei ein stärkeres Übergewicht erarbeiten. Insgesamt ist die charttechnische Ausgangslage unverändert: Mit der Etablierung eines neuen Bewegungstiefs heute vor einer Woche hat der DAX seinen Abwärtstrend vom 7. November bestätigt. Zwar hat der Index seither keinen zusätzlichen Angebotsdruck aufgebaut, die Stabilisierungsversuche fallen jedoch dürftig aus. Ein echter Befreiungsschlag wäre erst bei einem nachhaltigen Überwinden des letzten Reaktionshochs vom 22. November bei 13.210 Punkten gegeben. Von einem solchen Signal ist das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer aber deutlich entfernt. Auf dieser Basis sollte mit weiteren Kursabschlägen gerechnet werden. Aus charttechnischer Sicht besteht hierbei ein weiteres Rückschlagsrisiko bis rund 12.500 Punkte, wo sich u.a. die 200 Tage-Linie…

DAX: Weiterhin kaum Fantasie für Befreiungsschlag zu erkennen

Nach schwachen Vorgaben eröffnete der deutsche Blue Chip-Index gestern entsprechend unterhalb der 12.900 Punkte-Marke. Das Tagestief (12.865 Pkt.) wurde jedoch bereits kurz nach dem Handelsstart erzielt. Im weiteren Verlauf erholte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer wieder, Ansätze für einen Befreiungsschlag waren aber nicht zu erkennen. Der freundliche Wochenstart ist mittlerweile verpufft. Nach Herausbildung des neuen Bewegungstiefs im November-Abwärtstrend am letzten Freitag zeigte sich somit lediglich eine Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung auf die vorherigen Kursverluste. Mit dem Mangel an nachhaltiger Nachfragebereitschaft bleibt das Risiko hoch, dass sich der DAX in diesem Rahmen weiter nach unten orientieren wird. Im nächsten Schritt dürfte dieser daher erneut Tuchfühlung mit dem am letzten Freitag herausgebildeten Bewegungstief (12.810 Pkt.) aufnehmen. Sollte dieses auf nachhaltiger Basis unterschritten werden, wäre eine weitere charttechnische Bestätigung für den Abwärtstrend gegeben. Insgesamt lassen sich weitere Kursrückschlagsrisiken bis rund 12.500 Punkte ausmachen. In diesem Bereich ist u.a. die 200 Tage-Linie (akt. 12.530 Pkt.) angesiedelt. Interessant…

DAX: Kaum Impulse

Nach solider Eröffnung zeigte sich gestern kein weiter gehendes Kaufinteresse am deutschen Aktienmarkt. Bis zur Mittagszeit dominierten eher die Bären das Handelsgeschehen im deutsche Blue Chip-Index. Im Anschluss erarbeiteten sich die Bullen dann ein leichtes Übergewicht. Doch richtige Impulse vermochten beide Seiten nicht zu setzen. Die Ausgangslage bleibt unverändert: Mit der Etablierung eines neuen Bewegungstiefs am letzten Freitag unterhalb wichtiger Unterstützungsmarken (12.950/12.890 Pkt.) ist der seit dem 7. November gebildete Abwärtstrend erst einmal charttechnisch bestätigt worden – auch wenn sich zuletzt keine weitergehende Abwärtsdynamik aufgebaut hat. Von dem für eine wieder positivere charttechnische Einschätzung entscheidenden Signal, einem nachhaltigen Überspringen des Reaktionshochs vom 21. November bei 13.210 Punkten, ist der Markt zu weit entfernt. Darüber hinaus steht der hohe Optimismus unter den Marktteilnehmern (die für eine erwartete Jahresendrally positioniert sind) einem solchen entgegen. Unterhalb der 13.210 Punkte-Marke lässt sich somit weiterhin ein charttechnisches Rückschlagsrisiko bis rund 12.500 Punkte ableiten, wo u.a….

DAX: Trotz positivem Wochenstart kein Befreiungsschlag

Nach der schwankungsintensiven Handelssitzung am Freitag zeigte sich auch zum gestrigen Wochenauftakt ein interessanter Handel im DAX. Angetrieben von guten Vorgaben durch die US-Futures am Morgen, eröffnete der Index freundlich. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich ein Nachfrageüberschuss. Ein Kursfeuerwerk bzw. charttechnischer Befreiungsschlag blieb indes aus. Trotz eines guten Wochenauftakts, der zumindest den negativen Handel vom Mittwoch bis Freitag der vergangenen Woche ein Stück weit konterkarierte, bleibt das Chartbild angeschlagen. Nach der Herausbildung eines neuen Bewegungstiefs im Rahmen des November-Abwärtstrends ist das positive gestrige Handelsgeschehen zunächst nur als Aufwärtsreaktion/Gegenbewegung zu interpretieren. Für eine echte Aufhellung müsste schon das letzte Reaktionshoch vom 21. November bei 13.210 Punkten überwunden werden. Dies ist jedoch unwahrscheinlich – u.a. aus sentiment-technischer Sicht: Zuletzt hatte sich die Mehrheit der Marktteilnehmer recht klar „bullish“ positioniert – während der lediglich seitwärts gerichteten DAX-Entwicklung der letzten zweieinhalb Wochen sank die Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) in den optimistischen Bereich, ohne dass der…

DAX: „Bärenflagge“ etabliert

Zum Wochenausklang legte der deutsche Blue Chip-Index eine regelrechte Achterbahnfahrt hin: Nach moderater Eröffnung übernahmen die Bären am Morgen das Ruder und behielten dieses bis zur Mittagszeit in Händen. Der DAX tauchte deutlich ab und unterschritt sogar das am 15. November herausgebildete Tief (12.850 Pkt.). Dann hielten die Bullen dagegen und trieben den Index wieder zurück über die 13.000 Punkte-Marke. Ein markanter Angebotsüberschuss in der letzten halben Handelsstunde verhinderte jedoch, dass die Tageskerze eine versöhnliche Note erhielt. Am Freitag hat das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer mit der Herausbildung eines neuen Korrekturtiefs das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des August-Aufwärtstrends (12.890 Pkt.) auf Tagesschlussstandbasis unterboten. Damit trübt sich das Chartbild im kurzfristigen Kontext ein. Zuvor hatte der DAX bereits den entscheidenden Befreiungsschlag nach oben verpasst, und auch die sentiment-technische Sicht bietet keinen günstigen Ausblick: Seit Beendigung der ersten, 675 Punkte betragenden Verlustwelle vom 7. bis 15. November konnte der DAX nur eine seitwärts gerichtete Stabilisierungsbewegung…

DAX: Jahresendrally kommt nicht in Schwung

Weiterhin müht sich der deutsche Blue Chip-Index ab, aus seiner seit Anfang November andauernden recht engen seitwärts gerichteten Handelsspanne auszubrechen. Unverändert stellt sich damit jedoch eine „Pattsituation“ zwischen Bullen und Bären am Markt dar, die nach Auflösung sucht. Nach dem erfolgreichen Test der charttechnischen Unterstützungszone zwischen 12.950 und 12.890 Punkten limitiert gegenwärtig das Reaktionshoch vom 21. November um 13.210 Punkte die weiter gehende Kursfantasie. Der Ausblick einer traditionell abzuleitenden Jahresendrally reicht gegenwärtig noch nicht aus, den entscheidenden Impuls in Richtung des Allzeithochs um 13.525 Punkte zu etablieren. Um den Weg zum Allzeithoch charttechnisch frei zu räumen, wird ein Durchbruch über das Reaktionshoch vom 21. November um 13.210 Punkte nun immer dringender nötig. Ein wesentlicher Hemmschuh für die Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends ist wohl in der recht positiven Erwartungshaltung der Mehrheit der Marktteilnehmer begründet. Die „Überraschung“ für den Markt wäre auf Basis des recht ausgeprägten Optimismus von Seiten der Investoren jedoch…

1 2 3 97