Bruttoinlandsprodukt

Deutsches Wirtschaftswachstum mit leichter Abschwächung im dritten Quartal, aber Binnennachfrage bleibt robust

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland hat im dritten Quartal 2016 nochmal einen Gang zurückgeschaltet. Nach +0,4 Prozent im zweiten Quartal legte die gesamtwirtschaftliche Produktion zwischen Juli und September nur noch um +0,2 Prozent zu. Wie in der Schnellschätzung üblich wurden noch keine genauen Details zur Entwicklung der einzelnen Komponenten veröffentlicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat jedoch das außenwirtschaftliche Umfeld gebremst, da die Exporte leicht rückläufig waren, während die Importe etwas zulegen konnten. Maßgeblich Stützen des Wachstums waren wie schon in den vorangegangenen Quartalen die Konsumausgaben, sowohl die des Staates als auch der privaten Haushalte. Die Bauinvestitionen legten wohl ebenfalls zu, in Ausrüstungen wurde dagegen weniger investiert. Nach einem kräftigen Jahresauftakt mit einem Wachstum von +0,7 Prozent und einem robusten Ergebnis im zweiten Vierteljahr geht der größten Volkswirtschaft etwas die Luft aus. Dass der Schub vom Außenbeitrag fehlt ist keine große Überraschung, schließlich fehlen schon seit Längerem positive Impulse…