Inflationen

EWU-Inflationsrate steigt moderat – aber mehr als gut ein Prozent ist nächstes Jahr nicht drin

Die Schnellschätzung für die Inflationsrate in der EWU für den November hat heute den Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr auf +0,6 Prozent beziffert. Das ist wieder ein kleines Stück mehr als im Vormonat und zudem der sechste Monat in Folge, im dem die Inflationsrate im positiven Bereich gelegen hat. Maßgeblichen Anteil an der höheren Inflationsrate hat, wie zu erwarten war, die Preisentwicklung im Bereich Energie. Die europäischen Verbraucher mussten für Energie nur noch -1,1 Prozent weniger bezahlen als ein Jahr zuvor. Dieser dämpfende Effekt, der zu großen Teilen auf die Entwicklung des Rohölpreises in den letzten zweieinhalb Jahren zurückzuführen war, verliert zusehends an Stärke. In der Spitze belief sich der Preisrückgang für Energie in diesem Jahr auf -8,7 Prozent. Der Preisauftrieb bei den anderen Komponenten im Warenkorb blieb aber im November wie schon in den Vormonaten moderat. Nahrungs- und Genussmittel verteuerten sich auf Jahresbasis um +0,7 Prozent, industrielle Güter…