Landwirtschaft

Butter wird zur Weihnachtszeit wieder etwas günstiger

Butterengpass lässt Milchpreis stark steigen Milchanlieferungen in der EU steigen aber wieder. Damit dürfte das Ende der preislichen Fahnenstange bei Milch erreicht sein Starke asiatische Importnachfrage macht Preiseinbruch jedoch unwahrscheinlich Der Milchpreis hat sich seit seinem Tief im Frühjahr 2016 auf aktuell 42,1 Cent je Kilogramm mehr als verdoppelt. Ausgelöst wurde diese hohe Preisdynamik durch den aktuellen Engpass am Buttermarkt. Die Butterpreise, die als Preisreferenz für den Fettmarkt gelten, sind 2017 im Hoch im Vergleich zum Vorjahr um über 60% gestiegen. Insgesamt erleben fetthaltige Milchprodukte, wie Butter, eine nachfrageseitige Renaissance. Da gleichzeitig die Butterproduktion in Europa zurückgeht und die Butterbestände als Folge signifikant abschmelzen, kommt es zu einem regelrechten Butterengpass. Während der Milchpreiskrise wurden nicht nur die EU-Milchanlieferungen reduziert, sondern auch der Fettgehalt der gelieferten Milch ging zurück. Ausgelöst wurde diese Entwicklung dadurch, dass in der Phase niedriger Milchpreise vereinzelt die Bestände an älteren Kühen, die für gewöhnlich fetthaltigere Milch…