Osteuropa

Devisenmarkt: Ungarischer Forint und polnischer Zloty beenden das Jahr angeschlagen

Sowohl der Zloty als auch der Forint haben derzeit gegenüber dem Euro nichts zu lachen. Während sich die polnische Landeswährung gegenüber der Gemeinschaftswährung in Untiefen präsentiert, in denen sie sich zuletzt Ende 2014 aufgehalten hat, bewegt sich der Forint auf dem niedrigsten Stand seit Anfang des Jahres.  Dass die beiden kleinen osteuropäischen Währungen besonders seit der letzten EZB-Sitzung derart unter die Räder gekommen sind, liegt zum einen an der Sorge des Marktes, wonach es zu einem deutlichen Kapitalabzug aus der Eurozone kommen könnte, sollte die Fed, wie weitgehend erwartet, in der kommenden Woche tatsächlich die Leitzinswende einläuten. Zum anderen lässt der nahende historische Zinsschritt der Fed auch die kleinen osteuropäischen Währungen im aktuellen, EM-skeptischen Umfeld nicht kalt. Zu diesen globalen Belastungsfaktoren kommen nationale Stolpersteine hinzu. Hiervon kann besonders der Zloty ein Lied singen, zeigt er sich doch von dem politischen Rechtsruck im Land, den dadurch aufgekommenen Diskussionen um die politische…